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NON - LIMIT – BONAIRE 2009!!

 

Auf der niederländischen Antillen Insel Bonaire verwirklicht sich noch immer ein Tauchtraum. Im Unterwassernationalpark, der sich über die gesamte Westküste erstreckt, wird Non – Limittauchen ernst genommen. Abgesehen von ein paar ökologischen Beschränkungen wie Tauchen ohne Handschuhe ist hier freies und selbstbestimmtes Tauchen möglich, wie ich es sonst nur mehr an sehr wenigen Plätzen erlebt habe.

Auch die Teilnehmer unserer diesjährigen Reise wussten dies sehr zu schätzen! Nach einem Checktauchgang, bei dem wir in die Gepflogenheiten des Tauchens vor Ort eingewiesen wurden, konnten wir mit eigenen Pick-ups die Tauchplätze selbstständig ansteuern. Die Anzahl der Tauchgänge pro Tag und auch die Wahl der Tiefe dieser Tauchgänge lag in der Eigenverantwortung der Teilnehmer.

Auf Grund der Naturschutzbestimmungen, die für diese Region erarbeitet wurden, ist die Unterwasserwelt noch großteils in Ordnung. Die Einhaltung der Regeln wird von Unterwasserrangern überwacht. Daher findet man aber auch kaum abgebrochene Korallen, zerstörte Riffe, oder sonstige anthropogene Einflüsse. Einzig ein Tropensturm im vergangenen Jahr hat seine Spuren hinterlassen.

Unsere Reiseteilnehmer waren von der Lebensvielfalt begeistert, obwohl Großfischbegegnungen eher nicht auf der Tagesordnung standen. Natürlich sahen wir Stachelrochen, Tarpone, Barrakudas, das Hauptaugenmerk liegt allerdings bei Schildkröten, Schnecken, Sepien, Krebsen aller Art uvm.

Während im Süden Urwälder von Weichkorallen die Tauchgänge prägen, beherrschen im Norden von Steinkorallen gebaute Steilwände das Bild.

Ein weiteres Plus dieser Tauchplätze besteht darin, dass sie nicht überlaufen sind. Stehen an einem der Tauchplätze schon ein oder zwei Pick-ups, so fährt man einfach 200m weiter zum nächsten Einstieg. Da laut Nationalparkregeln auch nur ein Tauchboot pro Boje anlegen darf, ist ein Massenbetrieb wie in anderen Tauchgebieten gar nicht möglich

Wem die Insel zu eng wird, der kann auch einen Bootsausflug auf die vorgelagerte Insel Kleinbonaire unternehmen. Hier bietet sich die Unterwasserwelt noch wesentlich unberührter als auf der Hauptinsel.

Neben dem Nationalpark im Norden  der Insel mit seinen kargen Kakteenhügeln (auch hier sind Tauchgänge möglich) und seiner einzigartigen Fauna bietet auch der Süden mit seinen Salzpfannen und den darin brütenden Flamingos landschaftliche Highlights.

Unsere Partnerbasis, geführt von Harald Klaus Neumann und seinem Team, sorgte für professionelle Betreuung vor Ort. Die Kompressoren lieferten Luft vom Feinsten, Nitrox for free (für dafür ausgebildete Taucher) ist selbstverständlich. Auch die Unterkünfte und die Verpflegung lassen keine Wünsche offen. Manche Teilnehmer, die anfangs über die 0,23l Bierflaschen enttäuscht waren, erkannten sehr bald, dass man damit in der tropischen Hitze immer ein kaltes Bier zur Verfügung hat. Man muss nur ein wenig öfter bestellen!!!

Auf Grund der positiven Rückmeldungen der Teilnehmer wird diese Reise mit Sicherheit in zwei bis drei Jahren wiederholt.